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AUSSTELLUNG · FRAUNHOFER-GESELLSCHAFT · 2025

FRAUNHOFER-WANDERAUSSTELLUNG 2025WASSERSTOFF ERLEBEN & VERSTEHEN

Im Auftrag der Fraunhofer-Gesellschaft entwickelte und realisierte Borchers+ eine interaktive Wanderausstellung zum Thema Wasserelektrolyse und grüner Wasserstoff. Mit haptischen Exponaten, Multitouch-Stationen und einem Wasserstoff-Modellfahrzeug macht die Ausstellung Zukunftstechnologie direkt erlebbar – konzipiert für den mobilen Einsatz an Schulen, Messen und öffentlichen Veranstaltungen.

Auftraggeber
Fraunhofer-Gesellschaft
Format
Wanderausstellung
Leistung
Konzept, Ausstellungsbau & Medientechnik
Jahr
2025
Interaktiver Experimentiertisch der Fraunhofer-Wanderausstellung: Besucherinnen und Besucher bestimmen per Multitouch den optimalen Standort für einen Elektrolyseur – spielerisch und wissenschaftlich fundiert.
Interaktiver Experimentiertisch der Fraunhofer-Wanderausstellung: Besucherinnen und Besucher bestimmen per Multitouch den optimalen Standort für einen Elektrolyseur – spielerisch und wissenschaftlich fundiert.
PROJEKTBERICHT

Wasserelektrolyse zum Anfänden: Fraunhofer-Wanderausstellung 2025 – Grüner Wasserstoff interaktiv erleben

Die Fraunhofer-Gesellschaft gehört zu den weltweit führenden Organisationen für angewandte Forschung. Mit ihrer 2025 gestarteten Wanderausstellung bringt sie das Thema Wasserelektrolyse und grüner Wasserstoff dorthin, wo Wissenschaft und Öffentlichkeit zusammenkommen: in Schulen, auf Messen und in Wissenschaftszentren. Borchers+ wurde beauftragt, die Ausstellung zu konzipieren, zu bauen und mit interaktiver Medientechnik auszustatten – damit Zukunftstechnologie nicht erklärt, sondern direkt erlebt werden kann.

Multitouch-Station „Wo ist ein geeigneter Standort für einen Elektrolyseur?“: Besucherinnen und Besucher ziehen per Touch-Geste Symbole auf ein interaktives Kartenfeld – digitales Lernen mit direktem Feedback
Multitouch-Station „Wo ist ein geeigneter Standort für einen Elektrolyseur?“: Besucherinnen und Besucher ziehen per Touch-Geste Symbole auf ein interaktives Kartenfeld – digitales Lernen mit direktem Feedback
Haptisches Exponat: Ein transparentes Wasserstoff-Modellfahrzeug mit sichtbarer Elektrolysezelle und H2-Anzeige veranschaulicht, wie grüner Wasserstoff als Energieträger funktioniert
Haptisches Exponat: Ein transparentes Wasserstoff-Modellfahrzeug mit sichtbarer Elektrolysezelle und H2-Anzeige veranschaulicht, wie grüner Wasserstoff als Energieträger funktioniert
Echte Gesteinsproben (Sandstein, Kalkstein) machen das Thema Untergrundspöicherung von Wasserstoff greifbar – ein Beispiel für die haptische Dimension der Ausstellung
Echte Gesteinsproben (Sandstein, Kalkstein) machen das Thema Untergrundspöicherung von Wasserstoff greifbar – ein Beispiel für die haptische Dimension der Ausstellung

Fraunhofer-Gesellschaft: Angewandte Forschung für die Energiewende

Die Fraunhofer-Gesellschaft betreibt in Deutschland über 70 Institute und beschäftigt rund 32.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der angewandten Forschung. Ein zentrales Zukunftsthema: die Wasserstofftechnologie. Grüner Wasserstoff – hergestellt durch Wasserelektrolyse mit erneuerbarer Energie – gilt als Schlüssel zur Dekarbonisierung von Industrie, Mobilität und Energieversorgung. Damit dieses Wissen nicht nur in Laboren und Fachpublikationen bleibt, setzt die Fraunhofer-Gesellschaft auf Transfer in die Öffentlichkeit – und auf Ausstellungen, die Wissenschaft erfahrbar machen.

Konzept: Wasserelektrolyse spielerisch verstehen

Die Wanderausstellung „Wasserelektrolyse zum Anfänden“ erklärt, wie aus Wasser und Strom grüner Wasserstoff entsteht – und wo er gespeichert und eingesetzt werden kann. Das Ausstellungskonzept von Borchers+ verzichtet bewusst auf rein informative Displays: Im Mittelpunkt stehen interaktive Stationen, die zum Mitmachen einladen, echte Materialien zum Anfassen und ein Modell, das die Technologie in Aktion zeigt. So wird aus abstrakter Chemie ein direktes Erlebnis – für Schulklassen ebenso wie für erwachsene Messebesucher.

Multitouch-Station: Standortentscheidungen für Elektrolyseure treffen

Eine der zentralen Stationen der Ausstellung fordert Besucherinnen und Besucher auf, aktiv zu werden: Per Multitouch wählen sie geeignete Standorte für Elektrolyseure auf einer interaktiven Karte. Die Station stellt Fragen wie „Welche Faktoren machen einen Standort geeignet?“ und „Was braucht ein Elektrolyseur in seiner Umgebung?“ – und gibt sofortiges visuelles Feedback auf die getroffenen Entscheidungen. Das digitale Spielprinzip hält die Aufmerksamkeit hoch und vermittelt energiewirtschaftliches Systemwissen auf eine intuitive Art.

Haptische Exponate: Wasserstoff-Modellfahrzeug und Gesteinsproben

Neben den digitalen Stationen bietet die Ausstellung haptische Erlebnisse, die das Thema mit den Händen begreifbar machen. Ein transparentes Modellfahrzeug zeigt die Wasserstoff-Antriebstechnologie im Kleinen: sichtbare Elektrolysezelle, H2-Speicher, Messskäla – alles funktional und erklärt. Echte Gesteinsproben wie Sandstein und Kalkstein vermitteln, wie der Untergrund als natürlicher Wasserstoffspeicher genutzt werden kann. Solche haptischen Elemente sind ein Markenzeichen des Borchers+-Ansatzes: Ausstellungen werden nicht nur gesehen, sondern berührt, gespielt und verstanden.

Borchers+ als Realisierungspartner: Konzept, Bau und Medientechnik aus einer Hand

Für die Fraunhofer-Wanderausstellung übernahm Borchers+ die gesamte Wertschöpfungskette: von der konzeptionellen Entwicklung der Stationsideen über die Gestaltung des Ausstellungsdesigns und den physischen Aufbau bis zur Integration der Multitouch-Software und der technischen Betreuung. Die Wanderausstellung ist für den mobilen Einsatz optimiert – transportierbar, schnell aufzubauen und robust im Dauerbetrieb. Wer als Forschungseinrichtung, Ministerium oder Unternehmen Wissenschaftskommunikation in Form einer Ausstellung realisieren möchte, findet in Borchers+ einen Partner, der Inhalt und Technik gleichermaßen denkt.